Wiederherstellungslaufwerk erstellen für Windows 10 – so gehts

Bei den Vorgängersystemen war es unter dem Namen „Recovery – CD“ oder „Recovery – DVD“ bekannt. Unter Microsofts neuem Betriebssystem Windows 20 lässt sich dieses mit wenigen Klicks ebenfalls erstellen. Unter Windows 10 muss allerdings nicht mehr auf ein optischen Datenträger zurückgegriffen werden, sondern es kann ein USB – Stick verwendet werden. Windows 10 kann durch den zuvor erstellten Wiederherstellungsdatenträger in den Urzustand zurück versetzt werden, falls es aufgrund eines Updates oder eines anderen Fehlers nicht mehr so läuft wie bisher. Wir zeigen Ihnen, wie dies funktioniert.

Wiederherstellungslaufwerk erstellen

Wiederherstellungslaufwerk erstellenJeder Nutzer, der Windows 10 über ein Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 erhalten hat, wird diese Version nicht lange behalten. Es lässt sich jederzeit eine ISO – Datei über das Media Creation Tool erstellen. Es kann aber auch ein Installationsmedium Form von einem USB – Stick oder einer DVD erstellt werden. Dadurch kann Windows 10 als „Clean Install“ aufgesetzt werden.

Wenn Windows 10 frisch installiert wurde, ist es empfehlenswert ein Systemabbild zu erstellen. Dies können Sie durch eine Software von Drittanbieters wie zum Beispiel „EaseUS“ oder „Acronis“ geschehen oder Sie nutzen die interne Windows Funktion um ein Wiederherstellungslaufwerk herzustellen.

Es bedarf keiner besonderen Vorkenntnisse, um ein solches Medium zu erstellen.

Sie benötigen einen leeren USB – Stick, ob mindestens 8 Gigabyte Kapazität. Diesen müssen Sie anschließen. Es kann, je nach System auch ein Stick mit 16 Gigabyte benötigt werden.

Tippen Sie in dem nächsten Schritt in dem Suchfeld „Wiederherstellungslaufwerk“ an. Die entsprechende Funktion wird Ihnen direkt angezeigt. Diese klicken Sie an. In dem sich öffnenden Fenster klicken Sie auf „Weiter“.

Wenn Sie mehrere externe Laufwerke angeschlossen haben, dann prüfen Sie vorab in dem Explorer, welches Laufwerk als Wiederherstellungslaufwerk fungieren soll. Denn bei dem Vorgang werden sämtliche Daten gelöscht.

Jetzt müssen Sie noch einmal bestätigen, dass Sie wirklich ein Wiederherstellungslaufwerk erstellen möchten, bei dem im Vorfeld alle Daten gelöscht werden.

Daten des Wiederherstellungslaufwerks auf einem zweiten USB – Stick zu sichern

Daten des WiederherstellungslaufwerksDer Vorgang kann ähnlich, wie bei der Erstellung eines Images über Acronis oder EaseUS einige Minuten oder auch etwas länger, je nach System dauern. Durch die Anzeige eines Fortschrittsbalken können Sie sehen, wie weit Ihr Vorgang bereits bearbeitet ist. Der Vorgang kann im Hintergrund laufen, denn Sie können währenddessen weiter arbeiten und den PC benutzen. Ihnen wird angezeigt, sobald das Wiederherstellungslaufwerk erstellt wurde.

Als letzten Schritt überprüfen Sie, ob alles richtig funktioniert hat. Die Struktur des Wiederherstellungs – Datenträger sollte der Struktur eines Installationsmediums ähnlich sein. Der USB – Stick sollte auf Funktionsfähigkeit geprüft werden. Dadurch erhalten Sie keine böse Überraschung, sollten Sie den Stick wirklich einmal benötigen. Hierfür müssen Sie den PC neu starten. In dem BIOS stellen Sie die Bootrheinfolge auf den USB – Stick. Danach machen Sie einem Reboot. Sollte der USB – Stick funktionieren, müsste das System nun von dem Stick aus Booten und ein „Restore“ – Menü anzeigen.

Wenn Sie einen PC oder ein Notebook mit einem vorinstallierten Betriebssystem gekauft haben, können Sie nach der oben genannten Funktionsprüfung die Recovery – Partition auf der Festplatte über die Datenverwaltung löschen. Diese können Sie der Systemfestplatte zufügen. Dadurch erhalten Sie zusätzlichen Speicherplatz. Gerade für ein Notebook oder Tablets ist zusätzlicher Speicherplatz wichtig. Allerdings ist es empfehlenswert die Daten des Wiederherstellungslaufwerks auf einem zweiten USB – Stick zu sichern.

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